Gemeinde Ummendorf
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Beachtliche Vergangenheit

Geschichte


Fischbach - Einbau der Kanalisation 1958

Römerzeit

Ortsteil Fischbach 1932

Ein Blick in die Geschichte des Ortes zeigt, dass er auf eine beachtliche Vergangenheit zurückblicken kann. Die Gründung dürfte im 5. oder 6. Jahrhundert erfolgt sein. Aus der Römerzeit wurden noch die Grundrisse einer stattlichen Villa samt Badeanlagen, Stallungen und einer Ziegelei aufgefunden. Nach den Welfen, dem Kloster St. Gallen, dem Kloster Ochsenhausen und dem Ummendorfer Ortsadel als Grundherren gehörte Ummendorf fast 200 Jahre lang zum Kloster Weißenau, ehe es 1554 in den Besitz des Patriziers und Kaiserlichen Rates Matthias Manlich aus Augsburg kam, der von hier aus mit Web- und Strickwaren einen einträglichen Handel trieb. Später ging sein gesamter Ummendorfer Besitz nebst dem zwischenzeitlich als Repräsentativbau errichteten Schloss an die benachbarte Benedikterabtei Ochsenhausen über.

Unter Denkmalschutz

Nach Verwendung des Schlosses als bedeutende geistige Bildungsstätte der schwäbischen Benediktinerklöster, die nach heutigen Begriffen einer Hochschule gleichkam, wurde es später noch als Ferienheim für die Professoren und Studenten genutzt.

Bevor Ummendorf im Jahre 1806 unter württembergische Herrschaft kam, residierten einige Jahre lang die Beamten des Fürsten Metternich im Schloss, das im Eigentum des Landes ist und unter Denkmalschutz steht. Bis 1983 diente das Schloss als Pfarrhaus. Seither wird es für Tagungen und Lehrgänge der Fachhochschule Biberach sowie für kulturelle Veranstaltungen, insbesondere für Konzerte und Ausstellungen, genutzt.

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Das Haus der Geschichte BW beschäftigt sich mit der Geschichte von Baden, Württemberg und Hohenzollern seit 1800.

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